Die alten Sündenböcke

Frech sind sie, die Alten. Wollen mehr Butter aufs Brot. Und auch noch gleich „SozialpartnerInnen“ werden.

Die Debatte darum ist unsäglich, weil sie unsäglich undifferenziert ist. Wer weiß schon, wozu es wann und weshalb Sozialpartnerschaft gibt.

Wer weiß schon, wie viele „Unsummen“ an Geld die Pensionserhöhungen tatsächlichen kosten würden, würden sie tatsächlich gewährt werden.

Wer weiß schon, dass ohne Pensionserhöhung eine wichtige wirtschaftliche Stütze im Land wegbricht?

Das Ausspielen von Kindergeld, Frauenlöhnen und ähnlichen Ungerechtigkeiten gegen Pensionsleistungen ist ein einfaches Spiel. Ein bisserl Dribbeln und schon ist der Ball im Netz. Übrig bleibt, dass alle übrig bleiben.

Der SeniorInnenrat (die Herren haben das I nicht erfunden) ist wichtig, bedarf aber intern dringend einer Erneuerung. Als anerkannte Sozialpartnerschaft müsste er übrigens auch in allem und jeden auch nach außen hin transparent agieren. Sprich: die Mittel gerecht verwalten und verteilen an alle.

Wir stehen für eine Pensionsanpassung, die wenigstens das Allerschlimmste abwendet.

gruene_boxhandschuhe

Z. B. indirekte Steuererhöhungen aus der Rückzahlungsschuld des Staates mittragen, Preiserhöhungen der freien Marktwirtschaft verkraften und und und. Und das nach Pensionshöhe gerecht gestaffelt. Übrigens: wer in Pension ist, braucht überraschenderweise für so manches mehr Geld als zuvor, nicht weniger.

Nicht für Luxus, Reisen in ferne Länder und die SeniorInnenresidenz. Sondern dafür, statt eines Arbeitsplatzes mit Heizung, Licht, Telefon, Infrastruktur bis zum Kugelschreiber und sozialen Kontakten die eigene Hütte in Eigenregie zu betreiben. Und wer locker von 850 oder 950 Euro im Monat (Durchschnittspension!!! in Österreich) in Saus und Braus leben kann, ist vermutlich AsketIn geworden. (Und das ohne Zuverdienstmöglichkeiten jedweder Art).

Last but not least:

Es geht nicht einfach nur ums eigene „Gerschtl“, wir kämpfen für die Existenzsicherung im Alter für die NÄCHSTEN Generationen. Sonst ist der Weg in die Altersarmut unausweichlich.

Ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich immer: http://www.seniorinnen.gruene.at

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