Auf die Plätze, Achtung, fertig los!

„Stöckl am Samstag“ am 8. 1. 2011 hat eingeladen und sie sind gekommen: Menschen, die in ihrem hohen Alter tun, was sie gerne tun wollen. Arbeiten und sich selbst ernst nehmen.

Die never-ending Diskussion darüber, ob Alter eine Last ist, ob Pensionsleistungen den Jungen die Haare vom Kopf fressen, ob Alter Zeit des Stillstandes sein soll gehört zu den medialen Dauerbrennern. Nichts leichter als Sündenböcke immer dann zu suchen, wenn sie von tatsächlichen wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen ablenken sollen. Strukturreformen im Sozialsystem erfordern Weitblick, sind schwere Arbeit und verkaufen sich politisch schlecht.

Anpacken, weitermachen, drängen…

Um aus dem Stillstand der nichtstattfindenden Reformen und Neustrukturierungen zum Thema Alter, Arbeit und Leben herauszutreten, braucht es Kraft und Mut. Grund genug, dass die Alten sich ihr Leben nicht aus der Hand nehmen lassen. Arbeiten, ohne anderen Menschen Chancen auf einen bezahlten Arbeitsplatz zu nehmen, heißt das Credo.

Arbeiten, geistig, körperlich und mit dem Bewusstsein, sich Veränderungen und Konflikten stellen zu müssen, ist und bleibt eine Herausforderung.

Oft gehört, nicht hinterfragt:“PensionistInnen haben ein Recht auf Ruhe und wollen in Frieden gelassen werden“ – Fluch des nachberuflichen Lebenslaufes oder Wunschtraum?

Pensionsleistungen sind kein Geschenk. Sie sind Versicherungsleistungen und das „angesparte“ Kapital der Betroffenen.

Im Alter (das übrigens mit der Geburt beginnt und laut WHO mit 55 Jahren tatsächlich als Älterwerden „festgeschrieben“ ist) arbeiten zu können und zu wollen, ist ein ebenso unabdingbares Recht wie das Recht aller Menschen in jedem Alter auf Pflege.

So lange ein moderner demokratischer Staat sich das Recht herausnimmt, sich als Sozialstaat zu bezeichnen, hat er die Pflicht dazu, diese Rechte zu schützen und zu vertreten.

In Barbara Stöckls Beitrag kommen Menschen zu Wort, die Arbeit im Alter als Lebensaufgabe sehen und tun, was ihnen sinnvoll und wertvoll erscheint – mit dem Bewusstsein, neue role models (Vorbilder) für kommende Generationen zu sein.

Nachzuhören und zu lesen unter: http://www.tvthek.orf.at/programs/1651-Stoeckl-am-Samstag

„Fit und aktiv zu sein bis ins hohe Alter wünscht sich jeder von uns. Die Gäste in „Stöckl am Samstag“ haben in ihrer Arbeit ihre Lebensaufgabe gefunden und stehen trotz ihrer 80+ noch aktiv im Berufsleben. Warum sie noch lange nicht an Pension denken und wie sie die Arbeit jung hält, werden Grete Schallaböck, Carl Manner und Eva Wagner bei Barbara Stöckl erzählen.“(www.orf.at)

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