Lesen Sie das Kleingedruckte!

Die Pensionsreform läuft auf vollen Touren. Eine Reform ohne Reform des gesamten Systems ist nicht die Lösung, sondern das Problem. 

Das Kleingedruckte bleibt unbeachtet: 2011 lag die durchschnittliche Pensionshöhe der Alterspensionen bei Frauen bei 855 Euro, bei Männern bei 1.437. Eine weitere Pensionsanpassung unter der Inflationsrate – wie vorgesehen – macht Armut im Alter zum Dauerzustand. 

Prekäre Arbeitsverhältnisse, das unendliche Ansteigen von Teilzeitbeschäftigungen, ein Arbeitsmarkt, der sich lediglich von einer Notlösung zur nächsten durchhantelt, garantiert den zukünftigen PensionsbezieherInnen vor allem eines: die garantierte Altersarmut. Die Reform muss am Anfang des Arbeitslebens stehen, nicht am Ende des nachberuflichen Überlebens. 

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One response to this post.

  1. Posted by Allmeder Roman on Februar 8, 2012 at 10:53

    Eine gute Möglichkeit wäre eine „nahezu“ Einheitspension von etwa 1.000 Euro (Zu- und Abschläge je nach Einzahlungsdauer und Höhe von sagen wir 20 Prozent).

    Jemand der 40 Jahre lang sehr gut verdient hat, kann sich ohnehin etwas zur Seite legen (siehe Familien mit mehreren Vorsorgewohnungen). Auf der anderen Seite könnte man so viele tausend Menschen aus einer prekären Alterssituation und weg vom Sozialamt holen.

    Antwort

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