Sparen am falschen Platz

Bei den Pensionen „einzusparen“ ist unklug. Das ist keine Vermutung sondern eine wirtschaftspolitisch nachvollziehbare Tatsache.

Ein Prozentpunkt weniger Erhöhung der Pensionsleistung (statt 2,8 Prozent nur 1,8 % als Abgeltung des Inflationsausgleiches für alle ASVG-Pensionen) klingt nach „nichts“ und ist eine gewaltige Summe. Summe an Verschlechterungen, an Verteuerung und an Kaufkraftverlust. 

Wer weniger Pension hat, kann rascher weniger kaufen, weniger die nachfolgenden Generationen unterstützen, wird rascher armutsgefährdet und kann schneller sterben. Weil Gesundheit Geld kostet und nicht billiger wird. Weil Lebenshaltung mehr ist als gerade die Miete noch zahlen können und beim Heizen zu sparen. Weil Altwerden weniger Chancen bietet, sich irgendwo etwas dazuzuverdienen. 

Die Pensionsreform hat zugeschlagen. Wir schlagen zurück. Und fordern, dass Pensionserhöhung mindestens die Inflationsrate abdecken müssen. Nur eines hat Berechtigung: kleine Pensionen müssen auf jeden Fall mehr erhöht werden als die höheren Pensionen. 

 

 

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