Vertrauensgrundsatz bei Pensionen ade? Kleine Pensionen noch kleiner?

Wenn das Pensionsrecht und damit die Pensionsregelungen im Finanzministerium unter die Räder kommen, ist die mühsam ausgehandelte jährliche Pensionsangleichung an die Inflationsrate in Gefahr.

Aufgrund neuer steuerrechtlicher Maßnahmen (siehe Wartungserlass 2014) haben plötzlich PensionsbezieherInnen – und hier gerade diejenigen mit den „kleinen Pensionen“ weniger im berühmten Börsel. Dass das Finanzministerium sich mit den Interessensvertretungen der Pensionisten und Pensionistinnen Österreichs nicht VOR einer steuerlichen Maßnahme an den Tisch setzt sondern nachher erst dazu gebeten werden muss, kann kein Zufall sein.

Alte Menschen, die keine Möglichkeit mehr haben ihre kleinen Pensionen aufzubessern, dürfen nicht im Stich gelassen werden. Die Forderung nach sofortigen Verhandlungen und Nachbesserung dieser steuerlichen Maßnahmen müssen bewirken, dass auch nachträglich die jetzt fehlenden Euros zugestanden werden. Sie fehlen für die Sicherung des Alltags. Der Vertrauensgrundsatz, dass in bestehende Pensionen nicht eingegriffen werden darf, muss immer Gültigkeit haben.

Wie sollte sonst gerade die Generation der Älteren ihre Kinder und Kindeskinder unterstützen?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: