Archive for the ‘When I am 64… Generationen’ Category

Der Gipfel der Pensionen?

Was jetzt zum Gipfel reicht, um die Pensionsleistungen im Weltuntergangsszenario zu beschreiben, hat vor Jahren nicht interessiert. Die Grünen SeniorInnen haben bereits 2007 eine Kampagne „…sie stehlen unsere Träume“ geführt, um aufzuzeigen, wo der „berühmte Hund“ begraben liegt.

Sie haben sich massiv und eindeutig gegen die zweite und dritte Säule des Pensionssystems ausgesprochen. Sie haben auf den Vertrauensgrundsatz gepocht, um die staatlichen Pensionen vor dem Raubbau zu schützen. Weder Betriebspensionen noch private Pensionskassen haben ihre Versprechungen gehalten, ganz im Gegenteil. Sie sind zur Falle geworden wie ein Sparbuch, das nicht nur keine Zinsen abwirft sondern am Ende des Tages ausgeraubt liegen bleibt.

Daß Pensionen Leistungen sind, die von Versicherten (ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen) selbst einbezahlt werden und nur mit einem Drittel aus Steuerleistungen finanziert werden, wurde und wird schlichtweg nicht wahrgenommen.

Ein Arbeitsmarkt, der Erwerbstätigen prekäre Arbeitsverhältnisse verschafft oder sie arbeitlos sein läßt, eine Wirtschaftspolitik, die sich brüstet, eine hohe Beschäftigungsquote zu haben, die am Ende des Tages keine Existenzsicherung bietet, ist das Grab der Pensionsleistungen. Höchst- und Luxuspensionen höher besteuern wäre kein Fehler, so hoch, daß ihnen die Lust daran vergeht, sie zu kassieren. Denn eine Abschaffung wird noch lange auf sich warten lassen.

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Alle bekommen etwas in der Steuerreform…

manche wie die PensionistInnen sogar ein wenig mehr. Weil sie gleich wieder einmal eine Steuerreform bekommen. Die 36. oder 37. in Serie… Dort, wo in der allerersten Diskussion die Rede davon war, daß zwischen Arbeitsmarktproblemen und Pensionsleistungen ein direkter Zusammenhang besteht, ist jetzt die Arbeitsmarktfrage wieder in den Hintergrund getreten.

Je höher die Arbeitslosenquote steigt, desto größer ist die Gefahr, daß der Pensionstopf ausgehungert wird. Weil ein allergrößter Teil der Pensionsleistungen von den Versicherten, so lange sie Arbeit haben und ihre Steuern zahlen können, selbst finanziert wird.

Alle bekommen etwas in der Steuerreform – ob sie einen Arbeitsplatz bekommen, ist ein Kernthema, das nach wie vor ungelöst ist. Wer dafür keine Antworten hat, greift zur nächsten Pensionsreform.

365 Tage Frauentag für jung und alt

Geht gar nicht – Altersdiskriminierung für Frauen? Nicht mit uns!

Frauen lernen rasch. Was es heisst, zu jung zu sein oder zu alt. Zu unattraktiv oder zu attraktiv. Zu brav oder zu schlimm. Jahrzentelanger Kampf gegen Barrieren und Vorurteile hat uns stark gemacht. Der 8. März reicht über 365 Tage im Jahr und jeder Tag beweist es: Frauen lassen sich nicht unterdrücken, nicht missbrauchen, nicht unsichtbar machen – egal wie alt wie sind. Wir kämpfen gegen Altersdiskriminierung – nie zu alt für den Job, die Integration, die Politik!

Wird Österreichs Parteienlandschaft bunter?

VertreterInnen der politischen SeniorInnenorganisationen in TV-Diskussion heute, ORF III 22.30 Uhr. 5 Männer und 1 Grüne Frau! Wir Grünen bringen Farbe in die graue Landschaft der sogenannten SeniorInnenpolitik.
Wer mit uns älter wird, weiss genau, dass man seine Ideale und Ideen nicht einfach abgibt, wenn man in die Regierung geht.
Und: wir wissen, dass wir die Diversität des Alters in die Politik bringen. Bunt, vielfältig, indivuell. Mit sauberer Politik ohne wenn und aber.

Tag der Arbeit? Nicht für alle…

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Gemeinsam mit Jugendlichen stehen ältere ArbeitnehmerInnen an der Spitze der Statistik.

Arbeitslosigkeit nach Alterskategorien – Bericht des AMS Österreich März 2013
„Bei den Personen ab 50 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit relativ gesehen am stärksten um 7.467 bzw. 12,1% auf 69.076.“

Massnahmen, um die Altersarbeitaloaigkeit zu bekämpfen gibt es. Aber Angeboten seitens des AMS stehen einer Nicht-Nachfrage des Arbeitsmarktes entgegen. Ursachenforschung orientiert sich nicht an den prinzipiellen Fragen: wieviel Arbeitslosigkeit ist „erwünscht“ um das Lohngefüge an den Wünschen der Wirtschaft zu orientieren? Macht das Abdrängen Älterer die Arbeit billiger? Wer wagt es, die Hintergründe der steigenden Altersarbeitslosigkeit tatsächlich ans Licht zu zerren? Wir verlangen eine glasklare Auseinandersetzung dazu in österreich ohne Tabus anstatt Zahlen mit Bedauern hinzunehmen.

Wir machen Party! Die Grünen SeniorInnen Wien sind 15!

Wenn Grüne SeniorInnen 15 Jahre alt werden, ist eine rauschende Party angesagt.

1997 auf die Welt gekommen, gleich darauf einmal als linksextremes Schreckgespenst in einer Parlamentsanfrage erschienen, danach mit vollem Elan und Engagement auf dem Weg. Heute sind wir immer noch da. Viel mehr noch, immer mehr da. Die Grünen SeniorInnen Wien sind längst zu einem Begriff in der SeniorInnenpolitik Österreichs geworden und gemeinsam mit den Grünen SeniorInnen Österreichs überall zu finden, wo es darum geht, dass grüne ältere und alte Menschen nicht nur ihre eigene Existenz im Auge haben. Wir wissen, dass junge und jüngere Menschen unsere Unterstützung brauchen, dass wir für sie kämpfen müssen und sie nicht im Stich lassen dürfen.

Aber 15 Jahre alt zu sein, ist auch etwas besonders. Weil in den 15 Jahren die Welt nicht stehengeblieben ist. Weil wir uns auf den Weg gemacht haben, zu zeigen, was alles möglich ist. Wir lernen in der politischen Bildung, weil wir sie als jungen Menschen nicht in unserem Lehrplan hatten. Wir kümmern uns um unsere Gesundheit, damit wir so lange wie möglich fit bleiben. Wir interessieren uns für die Welt rundherum und nicht nur um den Gartenzaun. Wir sind streitbar, weil wir nicht lammfromm sind. Wir wissen, was wir wollen und vor allem, was wir nicht wollen. Wir kümmern uns darum, dass soziale Sicherheit durch das grüne Pensionsmodell für die nächsten Generationen gewährleistet wird.

Und wir leben bunt und alternativ, weil wir immer schon bunt und alternativ waren und nicht grau und angepaßt.

Wir feiern Geburtstag! Und laden Euch alle dazu ein. Und wer nicht kommt, versäumt eine der besten Partys des Jahres 2012!

Die Party steigt am
Dienstag, 11. 12. 2012 im Dachsaal der Urania Wien
Beginn: 18 Uhr – Ende 22 Uhr
Mit Sigrid Pilz, Karl Ölllinger, Birgit Meinhard-Schiebel

Unsere Gäste sind:
Cheik M’MBoup und den TrommlerInnen
Ghana Minstrel Choir unter Taylor Koja
Die 3 „Siränen“, Barbara, Susanna, Gabriele
DJ Karl Öllinger legt auf
Buffet im Foyer

Der Teufel steckt im Detail

Das Pensionsalter der Frauen anzuheben, um zu verhindern, dass ihnen dadurch „die besten Jahre“ zur Pensionsberechnung fehlen, ist eine gewagte Aussage von Seiten der ÖVP.
Die überwiegende Zahl von Frauen verdient zu keinem Zeitpunkt ihrer Erwerbstätigkeit gleich viel wie Männer. Die „besten Jahre“ sind zu mager, um tatsächlich eine Pensionsleistung zu sichern, die den Namen Lebensqualität im Alter verdient. Zuerst müssen Einkommensungerechtigkeiten beseitigt werden, dann erst ist eine Diskussion über das Antrittsalter gerechtfertigt. Der Vergleich der derzeitigen Pensionshöhe bei Männern und Frauen spricht Bände!