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Kurz und gut: Die Hackler bringen uns um

Kurz und gut: die Hackler bringen uns um

Über die unverschämt teuren Pensionen zu jammern, ist mehr als ein Füller im Sommerloch.Wer die Debatte, nein besser, die Diffamierung der berechtigten Pensionsanliegen nicht mit Argusaugen und gehörigem Hintergrundwissen verfolgt, hat rasch den Eindruck, dass die alten Säcke sich auf die faule Haut legen.

Weg mit ihnen oder lieber doch nicht? Sie kann man weder des Landes verweisen, noch ihnen einfach die Pension wegnehmen. Weshalb eigentlich nicht?

Weil sie den Anspruch in 40 oder 45 Arbeitsjahren erworben haben? In der Zeit haben sie eingezahlt und die freie Marktwirtschaft unterstützt. Ihren Beitrag zum Pensionssystem und zum Staatshaushalt auszurechnen ist ein Leichtes und oft genug geschehen.

Weil sie ohne existenzielle Absicherung in der Nach-Erwerbsphase auf der Stelle zu einem Heer der Armen würden, die der Volkswirtschaft ein ordentliches Loch schlagen würden?

Weil sie mit der Pension (die übrigens nur für einen geringen Teil so „günstig“ ist, dass sie sorgenfrei ihr „Tralala-Leben“ führen können) zur Kaufkraft beitragen, die nachfolgende Generation mit kosten-, zinsen- und zumeist rückzahlungsfreien Krediten sponsern? Sonst säßen die womöglich schon mit 35 Jahren vor dem leeren Tisch und schuften in prekären Arbeitsverhältnissen, bis sie – ohne Pension – ins Tralala-Alter gehen.

Weil gerade diejenigen, die pünktlich seit ihrem 15. Lebensjahr!!! gehackelt haben (egal ob auf dem Feld, am Fließband, im Supermarkt oder…) 40 oder 45 Jahre ohne Unterbrechung gearbeitet haben, entweder kaputt sind oder anderen die Arbeitsplätze wegnehmen.

Weil in Österreich das so genannte Solidarsystem gilt: eine Hand HÄLT die andere.

ALLE, sprich alle PensionistInnen, zahlen weiterhin Sozialversicherungsbeiträge ein ALE PensionistInnen müssen zumindest das einkaufen, was sie zum Überleben brauchen

ALLE PensionistInnen sind im Staatshaushalt kein „Einfach-Ausgabe-Posten“, sondern ein „Ein- und Ausgangsposten“

ALLE PensionistInnen sind übrigens potentielle WählerInnen…

Wer anderes behauptet, lügt.

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