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Die Alten sind die politische Zukunft

Im rot-grünen Regierungsabkommen ist Thema, was Thema ist:

Alter ist von brennender politischer Relevanz – Grün weiß, dass die Zeiten des gemütlichen Ruhestandes vorbei sind, morgen schon gehen die Uhren anders.

Ein Absatz des Regierungsabkommens, der erst der Anfang ist – weil Alter die Zukunft für alle ist.


“Die SeniorInnen sind eine wachsende Bevölkerungsgruppe. Das ist kein Problem, wie manche meinen, sondern eine schöne Aufgabe für die Politik.

Und diese Aufgabe heißt, den älteren Menschen viele schöne, aktive und selbstbestimmte Jahre zu ermöglichen. Vor allem durch zeitgemäße Freizeit-, Wohn-, Betreuunqs- und Pflegeangebote.

Über 350.000 Menschen in Wien sind 60 Jahre und älter. Sie wollen und können in Wien – nach einem Leben voll Arbeit – viele schöne und aktive Jahre genießen. Die Stadt unterstützt sie in ihrer Mobilität (durch die Wiener Linien, durch eine fußgängerfreundliche Verkehrspolitik), bietet ihnen Freiräume für ihre Aktivitäten (in den 172 PensionistInnenklubs und SeniorInnentreffs), gewohnte Nahversorgung durch Märkte, Bildung (von Büchereien bis zu Volkshochschulen), bedarfsorientierten Wohnraum, eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, aber auch bedarfsgerechte Betreuung und Pflege, wenn diese notwendig wird (durch die zahlreichen mobilen sozialen Dienste, Tageszentren, Wohngemeinschaften sowie Pflegewohnhäuser).

Wohnbauproiekte wie generationen: wohnen (mit flexibler Wohnraumgestaltung, Barrierefreiheit und sozialen Services) nehmen auch auf die Bedürfnisse älterer BewohnerInnen Rücksicht und werden verstärkt angeboten. Auch Stadtteilprojekte, die systematisch Verbesserungen für ältere Menschen für ganze Wohngegenden entwickeln und ein selbstbestimmtes Wohnen auch im Alter ermöglichen, werden wichtiger. „

Fortsetzung folgt: weil grünes Alter mehr ist als ein „schönes“ Leben…

Hingehen kann der Unwissenheit schaden

DIE EVANGELISCHE AKADEMIE WIEN lädt herzlich ein


Diskussion
Beten schützt vor Burnout nicht

Es ist nichts Neues: die Situation in der Wirtschaft und das individuelle Befinden sind wie zweieiige Zwillinge. Floriert die Wirtschaft, ist auch die persönliche Stimmung gut, dümpelt sie vor sich hin, steigen auch die psychischen Belastungsfaktoren. Vorhandene Anforderungen im Alltag und im Beruf werden nun durch Existenzängste, Zeitarbeitsverträge zusätzliche Übernahme von Aufträgen  und eine wenig planbare Zukunft gesteigert. Immer mehr Menschen aller Altersgruppen sind diesen Zwängen ausgeliefert, fühlen sich überarbeitet und ausgelaugt.

Wie ist mit dieser Tatsache umzugehen? Welche  Regelungen müssen Politik, Kirche und Diakonie auf den Weg bringen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen? Diese und andere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Gesprächspartnerinnen:
Sigrid Pilz ( Gesundheitspolitische Sprecherin der Wiener Grünen), Hannelore Reiner (Personalreferentin der Evang. Kirche A. B.),  Johanna Uljas-Lutz (Theologin, Psychotherapeutin), Christa Schrauf (Rektorin Evang. Diakoniewerk Gallneukirchen)

Organisation und Moderation:
Kirsten Beuth

Zeit: Donnerstag, 25. November
19:30 – 21:00 Uhr

Ort: Albert Schweitzer Haus
Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien

Anmeldung erbeten bis 20.11.2010
Tel.: 01/408 06 95, akademie@evang.at

Spenden erbeten